Nachdem wir unser Gepäck verstaut, etliche Kisten voller Proviant wegsortiert und uns mit dem Boot vertraut gemacht hatten, war es bereits nachmittags. Die Crew entschloß sich dazu, heute nur eine kleine Proberunde zu drehen und erst morgen den eigentlichen Törn zu starten. Also liefen wir bei leichtem Nordwind und weiterhin strömendem Regen aus, setzten Segel und und segelten die Förde entlang bis zu dem ehrfurchtgebietenden Gebäude der Marineschule Mürwik. Kurz vor den Ochseninseln machten wir kehrt und liefen wieder zurück zu unserem Ausgangshafen, wo die ausgehungerte Crew von Annette glücklicherweise mit einem reichhaltigen Abendessen bedacht wurde.
Ach ja, König Fußball verfolgt uns auch bis hierher... natürlich hat jemand sofort an Bord den Laptop und die DVB-T-Antenne ausgepackt. Morgen soll der Törn richtig losgehen... entweder nach Sønderborg oder ein paar Meilen weiter ins idyllische Dörfchen Høruphav (das ich wiederum nur von der Landseite aus kenne). Etwas mehr Wind werden wir auf jeden Fall bekommen. Fünf bis sechs Windstärken aus Nord sind angesagt, wobei das auf der geschützten Förde wohl etwas gemäßigter ausfallen sollte.
Wir freuen uns jedenfalls alle, endlich mal wieder den Alltag hinter uns zu lassen und eine Woche lang nur im Rhythmus von Wind und Wellen zu leben.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen